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Neue Altarrauminsel St. Michael Franken

Die Einweihung der neuen Altarinsel in St. Michael Franken findet am 06.12.20 um 15:00 Uhr durch Weihbischof Franz Josef Gebert statt.
Der Gottesdienst ist auch im Livestream zu verfolgen. Der Zugang ist über die Homepage der Pfarreiengemeinschaft Sinzig möglich. www.kath-kirche-sinzig.org

HISTORIE:

Bereits Anfang 2018 fasste der Kirchengemeinderat (KGR) unter dem Vorsitz von Dechant Thieser den Entschluss, das Provisorium von Altar und Ambo durch eine neue Altarinsel zu ersetzen. Das erste Muster eines Altars aus schwarzem Blaustein wurde von den Kirchengemeindemitgliedern und dem KGR nach kontroversen Diskussionen wieder verworfen.

Eine Umfrage bei den Kirchengemeindemitgliedern ergab jedoch, dass eine Mehrheit grundsätzlich für eine neue Altarraumgestaltung war.

Verschiedene vom KGR angestoßene Entwürfe in digitaler Form fanden letztendlich in der Diözesanbaukommission keine Zustimmung.

Im September 2019 fasste der KGR den Beschluss, das bisherige Konzept eines neuen Zelebrationsaltars zu überarbeiten. Er stellte das Altarpodest aus poliertem nahezu schwarzem Blaustein zur Disposition. Gemeinsam mit dem Bistumsarchitekten Herrn von der Stein wurde ein neues Konzept für die Altarinsel einschließlich der Chorraumstufen entwickelt.

Das neue Konzept mit Material aus Anröchter Grünstein wurde der Diözesanbau-kommission vorgestellt und fand dort die nötige Zustimmung.

ERLÄUTERUNG:

Ausgangspunkt der Entwurfsüberlegungen war der vorgefundene Innenraum, insbesondere die beengten räumlichen Verhältnisse zwischen Chorraumstufen und Bankfeldern und die raumbildprägende historische Ausstattung.

Die neue verkleinerte Altarzunge entwickelt sich aus der Stufenanlage des Chores und ist in Größe und Proportion eindeutig auf den neuen Zelebrationsaltar bezogen. Zu den Seitenaltären und den vorderen Abschlüssen der Bankblöcke verbleibt genügend Raum, so dass diese nicht wie bisher eingezwängt wirken.

Der neue Altar ist, den Empfehlungen der Diözesanbaukommission folgend, in deutlichem Kontrast zur barocken Ausstattung gestaltet und seiner inhaltlichen Bedeutung entsprechend als Objekt mit eigenständiger Aussagekraft zu erkennen, das als zentraler Handlungsort der Liturgie und Raummittelpunkt wahrgenommen wird.

Die aufgelösten Ecken des Stipes (Altarunterbau) und die deutliche Schattenfuge, die die Mensa (Altarplatte) vom Stipes absetzt, verleihen dem Altar eine gewisse Leichtigkeit ohne dass dieser hierdurch an Präsenz verliert. Die Messingeinfassung greift die ansonsten stark barock ausgeprägte Innenraumgestaltung auf und versucht hiermit eine moderne Interpretation.

Der neue Altar ist durch seine Verzahnung mit dem Altarpodest eindeutig und unverrückbar im vorgezogenen Altarraum verortet. Das Material des Altarpodestes – Anröchter Grünstein – wird aufgenommen. Hierdurch und durch die reduzierte Gestaltung entsteht eine kraftvolle zeitgemäße Gesamtlösung, die im bewussten Kontrast zur reichhaltigen Barockausstattung steht. Durch Anröchter Grünstein wird ein Kontrast zur sonstigen Farbgestaltung geschaffen. Der „Volksaltar“ sowie die Altarinsel mit Ambo werden so zu neuen zentralen Orten der Feier hervorgehoben.

Die plastische Form des Altares mit kreuzförmigem Stipes und kraftvoller Mensa besitzt sowohl die Gestalt des Blocks wie die des Tisches. Im Stipes wird rückseitig ein Reliquiengrab von der regional bekannten Schwester Blandine Merten angelegt. Der mittlere Teil des Stipes schafft eine Verbindung zwischen Altar (Christus) und feiernder Gemeinde (Volk Gottes).

Der Ambo – eine schlanke, in die Stufenanlage eingestellte Stele – lehnt sich formal und von den Dimensionen her an den Altar an, ist diesem gegenüber aber gestalterisch zurückgenommen. Durch die hervorgehobene Position rechts der linken Triumphwand ist er gut von allen Sitzplätzen aus wahrzunehmen.

Fotos: Beatrix Breuer und Reinhard Koch

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